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Re: Nationalliberalismus ein Weg für Neuprofilierung der FDP?
OliverK schrieb:
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> > Man sollte die Islamisierung nicht als
> gottgegeben
> > und natürlich akzeptieren. Desweiteren ist dies
> ja
> > nicht nur ein rein deutsches Phänomen, sondern
> > eine Bedrohung für ganz Westeuropa. Das, wofür
> > Europa steht, wird nicht mehr so sein, sollte
> man
> > alles so fahrlässig sehen, wie Sie.
>
> Ich stimme Ihnen doch zu, dass Deutschland ein
> viel stringenteres Ausländerrecht braucht. Aber
> nicht, um Muslime draußen zu halten (oder wieder
> raus zu bekommen). Sondern, um
> Nicht-Integrationsfähige oder -willige draußen zu
> halten (oder wieder raus zu bekommen).
Wie carlito sehe ich auch hier ein großes Problem: Die Schnittmenge der Muslime und der Nicht-Integrationsfähigen oder -willigen ist eindeutig zu groß. Dies liegt m.E. an grundlegend inkompatiblen Grundwerten des Islams und der westlichen Gesellschaften, darüber hinaus auch daran, dass Rechtsordnungen nicht zusammenpassen.
Dass sich hieraus ein immenses Konfliktpotential ergibt, ist für mich unbestritten. Bereits heute meint nach meiner Beobachtung im Sprachgebrauch der Begriff "Ausländer" fast nur noch Türken oder Araber, und das mit zunehmend negativem Impetus.
Soweit d'accord mit carlitos "Analyse".
Bloss: Mit carlitos vorgeschlagenen Mitteln, mit "nationalliberaler" Politik werden wir dieses Problem nicht lösen! Gefragt ist vielmehr ein Einwanderungsgesetz, welches -wie oliverk treffend beschreibt- die Nicht-Integrationsfähigen /-willigen potentiellen Einwanderer gar nicht erst ins Land (oder besser noch nach Europa) lässt.
Darüber hinaus fällt auf: Wenn "Nationalliberalismus" in die Diskussion geworfen wird, fallen seitens der Nationalliberalen ganz schnell und immer wieder die gleichen Worte, von denen ich "Wahrheit" am allerschlimmsten finde. Die Diskussion wird phrasenhafter, auch wenn ich carlito hier noch für einen "harmlosen", da vergleichsweise (!) differenzierter argumentierenden Vertreter halte.
Ich bin guter Hoffnung, dass gerade die Überzeugungs-Liberalen den grundsätzlichen Konflikt zwischen Liberalismus und Nationalliberalismus durchschauen und deshalb relativ immun gegen diese Strömung sind, welche das Wort "Liberalismus" lediglich im Namen trägt (vgl. [forum.fdp-bundesverband.de]). Nicht die FDP, sondern die CDU ist die Partei, welche den rechten "Rand" der Gesellschaft abholen muss!
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> > Man sollte die Islamisierung nicht als
> gottgegeben
> > und natürlich akzeptieren. Desweiteren ist dies
> ja
> > nicht nur ein rein deutsches Phänomen, sondern
> > eine Bedrohung für ganz Westeuropa. Das, wofür
> > Europa steht, wird nicht mehr so sein, sollte
> man
> > alles so fahrlässig sehen, wie Sie.
>
> Ich stimme Ihnen doch zu, dass Deutschland ein
> viel stringenteres Ausländerrecht braucht. Aber
> nicht, um Muslime draußen zu halten (oder wieder
> raus zu bekommen). Sondern, um
> Nicht-Integrationsfähige oder -willige draußen zu
> halten (oder wieder raus zu bekommen).
Wie carlito sehe ich auch hier ein großes Problem: Die Schnittmenge der Muslime und der Nicht-Integrationsfähigen oder -willigen ist eindeutig zu groß. Dies liegt m.E. an grundlegend inkompatiblen Grundwerten des Islams und der westlichen Gesellschaften, darüber hinaus auch daran, dass Rechtsordnungen nicht zusammenpassen.
Dass sich hieraus ein immenses Konfliktpotential ergibt, ist für mich unbestritten. Bereits heute meint nach meiner Beobachtung im Sprachgebrauch der Begriff "Ausländer" fast nur noch Türken oder Araber, und das mit zunehmend negativem Impetus.
Soweit d'accord mit carlitos "Analyse".
Bloss: Mit carlitos vorgeschlagenen Mitteln, mit "nationalliberaler" Politik werden wir dieses Problem nicht lösen! Gefragt ist vielmehr ein Einwanderungsgesetz, welches -wie oliverk treffend beschreibt- die Nicht-Integrationsfähigen /-willigen potentiellen Einwanderer gar nicht erst ins Land (oder besser noch nach Europa) lässt.
Darüber hinaus fällt auf: Wenn "Nationalliberalismus" in die Diskussion geworfen wird, fallen seitens der Nationalliberalen ganz schnell und immer wieder die gleichen Worte, von denen ich "Wahrheit" am allerschlimmsten finde. Die Diskussion wird phrasenhafter, auch wenn ich carlito hier noch für einen "harmlosen", da vergleichsweise (!) differenzierter argumentierenden Vertreter halte.
Ich bin guter Hoffnung, dass gerade die Überzeugungs-Liberalen den grundsätzlichen Konflikt zwischen Liberalismus und Nationalliberalismus durchschauen und deshalb relativ immun gegen diese Strömung sind, welche das Wort "Liberalismus" lediglich im Namen trägt (vgl. [forum.fdp-bundesverband.de]). Nicht die FDP, sondern die CDU ist die Partei, welche den rechten "Rand" der Gesellschaft abholen muss!
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