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Re: Nationalliberalismus ein Weg für Neuprofilierung der FDP?
calito schrieb:
-------------------------------------------------------
> OliverK schrieb:
> --------------------------------------------------
> Was genau war die Realität?
> > >
> > > Leider kennen viele die Realität nicht. Sie
> > > gehören dazu, aber das macht ja nichts. Ich
> > meine
> > > unliebsame Realitäten wie das Scheitern von
> > > Multikulti und die damit verbundene hohe
> > > Ausländerkriminalität
> >
> > Die gäbe es auch ohne die
> "Multikulti"-Spinnereien
> > von Grün.
> Klar haben wir durch die verfehlte Einwanderungs-
> und Integrationspolitik der letzten Jahrzehnte nun
> eine unwiderufliche Suppe auszulöffeln. Man könnte
> aber die Eskalation abschwächen in dem man das
> Scheitern von Multikulti endlich anerkennt
"Multikulti" war niemals Staatsdoktrin. Im Gegenteil: Es war viel zu lange Staatsdoktrin, Deutschland sei kein Einwanderungsland (was natürlich außer 1933-1945 immer Schwachsinn war).
> und
> somit der weiteren unkontrollierten Zuwanderung
> Einhalt gebietet,
Es kommt doch kaum noch jemand.
> kriminelle und illegale
> Ausländer konsequenter ausweist,
Sehr richtig. Und alle, die sich nicht integrieren können oder wollen. Leider haben Millionen Einwanderer der zweiten Einwanderungswelle (1989 ff.) sofort die deutsche Staatsangehörigkeit zugeschmissen bekommen, bei denen geht das nicht mehr.
> und statt den
> undefinierbaren Kulturmischmasch in den Groß- und
> Mittelstädten auch noch zu glorifizieren
Ich sehe kulturellen Pluralismus positiver als Monokulturen.
> (und so
> die Ausländer auch noch dazu ermuntert, in
> Abgrenzung zu bleiben), den jungen
> Ausländischstämmigen mit einer positiven deutschen
> Leitkultur eine richtungsweisende
> Identifikationsrichtlinie bietet.
Gerne. Aber sind wir Deutschen uns über unsere "Leitkultur" einigermaßen einig?
> > > und der Fakt, dass deutsche
> > > Bevölkerungsteile in gewissen Milieus nicht
> > mehr
> > > vorhanden sind.
> >
> > Niemand hat je einen Deutschen gezwungen,
> > Duisburg-Marxloh zu verlassen.
>
> Sie waren anscheinend noch nie in einem solchen
> "sozialen Brennpunkt". Es ist so, dass in
> bestimmten Stadtvierteln No-Go-Areas für Deutsche
> herrschen - d.h., dass man sich ab einer
> bestimmten Uhrzeit nicht in bestimmten Ecken
> blicken lassen sollte, sollte man an dem eigenen
> Verbleib von Handy, Portemonnaie und Gesundheit
> interessiert sein.
Richtig. Kein deutscher Vermieter in Marxloh oder Offenbach war gezwungen, seine Wohnungen und Läden durchweg an Ausländer zu vermieten. Auch das Planungsrecht haben Deutsche gemacht.
> Dadurch, dass durch die
> "multikulturelle Bereicherung" nach und nach immer
> mehr deutsche Traditionsbetriebe schließen müssen,
Warum denn dadurch? Außerdem: Warum gründen viele Ausländer eher Unternehmen als Deutsche gleich geringer Qualifikation?
> dass die Lebensqualität durch türkisch-islamische
> Parallelgesellschaften stark vermindert wird usw.
> wird die alteingesessene Bevölkerung geradezu dazu
> gedrängt, ihre Viertel zu verlassen.
Dass unterschiedliche Stadtviertel von unterschiedlichen Menschen bewohnt sind, war schon immer so und ist an sich auch kein Problem. Problematisch ist, dass zu viele Einwanderer nicht integriert und/oder integrierbar sind.
> Falls Sie solche Umstände nicht kennen, können Sie
> mich ja im schönen Offenbach (bei Frankfurt a.M.)
> besuchen kommen (Prognose: Im Jahr 2020 80%
> Ausländeranteil). Ich könnte Sie mit großen
> Vergnügen durch unsere geschätzen 500 Dönerbuden
> und Billig-Internetcafes führen,
... die auch von Deutschen frequentiert werden und deren Inhaber immerhin unternehmerische Power haben.
> durch unsere 400
> Billig-Cafes und arabischen Wettbüros,
s.o.
> durch all
> unsere Moscheen und türkischen Kulturvereinen,
... deren Tätigkeit viel strenger kontrolliert werden sollte.
> und
> natürlich zum Abschluss auch durch unsere Schulen
> (wahlweise Gesamtschule oder Gymnasien,
> Hauptschulen zu gefährlich!!), wo die hessische
> Arbeitswelt von morgen ausgebildet wird - oder
> auch nicht.
DAS ist ein Kernproblem, das sich deutlich besser lösen ließe, als es gegenwärtig geschieht.
> > > Eine weitere, von politisch
> > > Korrekten verschwiegene Realität, ist die
> > > Islamisierung Deutschlands. Sie können mich
> > jetzt
> > > damit geiseln, ich würde nur Kampfbegriffe um
> > mich
> > > schmeißen, aber dass eine enorme
> > > Islamisierungsentwicklung in Westeuropa
> > > stattfindet, das können Sie nicht verleugnen.
> >
> > Ich "geisele" Sie nicht. Aber Deutschland ist
> > nicht islamisiert. Es leben zu viele Islamisten
> > hier, keine Frage. Gleichwohl ist Deutschland
> kein
> > islamistisches, nicht einmal ein islamisches
> > Land.
>
> Manche Stadtteile in deutschen Großstädten sind
> nicht mehr "deutsch" - das steht heute schon fest.
Klar. Aber was "deutsch" ist, verändert sich auch. Um 1880 war das Ruhrgebiet auch nicht deutsch, zur Hugenottenzeit Berlin ebenfalls nicht.
> Auch ist Deutschland kein islamisches Land, noch
> wird es das in 50 Jahren sein. Aber die
> demografischen Entwicklungen zeigen nunmal, dass
> Deutschland immer mehr islamisch geprägt sein
> wird. In 50 Jahren wird es hier vllt immer noch
> keine Sharia geben, durchaus aber werden Kultur-
> und Gesellschaftspolitik von islamischen Moral-
> und Wertevorstellungen geprägt sein.
Stärker als heute, zweifellos. Das ist immer so, wenn sich Bevölkerungsverschiebungen ergeben. Das Ruhrgebiet war 1880 und 1920 und ist auch heute noch stärker polnisch geprägt als 1810.
> > > Ich weise lediglich darauf hin, dass,
> > hinsichtlich
> > > heute unerreichten Wählerschichten, noch mehr
> > drin
> > > ist.
> >
> > Wenn sie nationalistisch-borniert und
> jedenfalls
> > illiberal würde, würde sie andererseits viele
> > verlieren.
>
> Auf diese paar, die man verlieren würde, könnte
> man verzichten. Diejenigen, die abspringen würden,
> wären ohne Weiteres auch bei den Grünen gut
> aufgehoben. Gewinnbringend wären die neuen Wähler-
> und Mitgliedermassen, die auf solch eine
> Neuprofilierung verzweifelt warten. Deutschland
> braucht nunmal eine Partei, welche die Wahrheiten,
> und die wahren gesellschaftlichen
> Herausforderungen Deutschlands und Europas
> ausspricht - hier KÖNNTE die FDP einspringen, wenn
> sie auf Zack wäre.
Alle FDP-Anhänger, die ich persönlich gut kenne, sind gut bis exzellent ausgebildete Frauen und v.a. Männer zwischen 30 und 50, weltoffen und auch gesellschaftspolitisch liberal. Die werden allesamt keine vermufft nationalistische Partei wählen.
> Wieso sagen Sie "illiberal"? Ich spreche weiterhin
> von Wirtschaftsfreundlichkeit,
> Leistungsorientierung, Weltoffenheit und
> Aufgeklärung. Dies eben nur gepaart mit
> Patriotismus und eindeutigen
> gesellschaftspolitischen Positionierungen.
Also einer Abkehr vom Pluralismus, oder?
> Derzeit
> hat die FDP keinerlei "Meinung" zu bestimmten
> Themenbereichen - oder folgt opportunistisch den
> tonangebenden anderen Parteien.
>
> Ich weise nur darauf hin, dass diesbezüglich noch
> Nachholbedarf besteht.
Dass die FDP ihre Eigenständigkeit stärker betonen sollte, finde ich auch. Aber ganz und gar nicht in die Richtung, die Sie propagieren.
-------------------------------------------------------
> OliverK schrieb:
> --------------------------------------------------
> Was genau war die Realität?
> > >
> > > Leider kennen viele die Realität nicht. Sie
> > > gehören dazu, aber das macht ja nichts. Ich
> > meine
> > > unliebsame Realitäten wie das Scheitern von
> > > Multikulti und die damit verbundene hohe
> > > Ausländerkriminalität
> >
> > Die gäbe es auch ohne die
> "Multikulti"-Spinnereien
> > von Grün.
> Klar haben wir durch die verfehlte Einwanderungs-
> und Integrationspolitik der letzten Jahrzehnte nun
> eine unwiderufliche Suppe auszulöffeln. Man könnte
> aber die Eskalation abschwächen in dem man das
> Scheitern von Multikulti endlich anerkennt
"Multikulti" war niemals Staatsdoktrin. Im Gegenteil: Es war viel zu lange Staatsdoktrin, Deutschland sei kein Einwanderungsland (was natürlich außer 1933-1945 immer Schwachsinn war).
> und
> somit der weiteren unkontrollierten Zuwanderung
> Einhalt gebietet,
Es kommt doch kaum noch jemand.
> kriminelle und illegale
> Ausländer konsequenter ausweist,
Sehr richtig. Und alle, die sich nicht integrieren können oder wollen. Leider haben Millionen Einwanderer der zweiten Einwanderungswelle (1989 ff.) sofort die deutsche Staatsangehörigkeit zugeschmissen bekommen, bei denen geht das nicht mehr.
> und statt den
> undefinierbaren Kulturmischmasch in den Groß- und
> Mittelstädten auch noch zu glorifizieren
Ich sehe kulturellen Pluralismus positiver als Monokulturen.
> (und so
> die Ausländer auch noch dazu ermuntert, in
> Abgrenzung zu bleiben), den jungen
> Ausländischstämmigen mit einer positiven deutschen
> Leitkultur eine richtungsweisende
> Identifikationsrichtlinie bietet.
Gerne. Aber sind wir Deutschen uns über unsere "Leitkultur" einigermaßen einig?
> > > und der Fakt, dass deutsche
> > > Bevölkerungsteile in gewissen Milieus nicht
> > mehr
> > > vorhanden sind.
> >
> > Niemand hat je einen Deutschen gezwungen,
> > Duisburg-Marxloh zu verlassen.
>
> Sie waren anscheinend noch nie in einem solchen
> "sozialen Brennpunkt". Es ist so, dass in
> bestimmten Stadtvierteln No-Go-Areas für Deutsche
> herrschen - d.h., dass man sich ab einer
> bestimmten Uhrzeit nicht in bestimmten Ecken
> blicken lassen sollte, sollte man an dem eigenen
> Verbleib von Handy, Portemonnaie und Gesundheit
> interessiert sein.
Richtig. Kein deutscher Vermieter in Marxloh oder Offenbach war gezwungen, seine Wohnungen und Läden durchweg an Ausländer zu vermieten. Auch das Planungsrecht haben Deutsche gemacht.
> Dadurch, dass durch die
> "multikulturelle Bereicherung" nach und nach immer
> mehr deutsche Traditionsbetriebe schließen müssen,
Warum denn dadurch? Außerdem: Warum gründen viele Ausländer eher Unternehmen als Deutsche gleich geringer Qualifikation?
> dass die Lebensqualität durch türkisch-islamische
> Parallelgesellschaften stark vermindert wird usw.
> wird die alteingesessene Bevölkerung geradezu dazu
> gedrängt, ihre Viertel zu verlassen.
Dass unterschiedliche Stadtviertel von unterschiedlichen Menschen bewohnt sind, war schon immer so und ist an sich auch kein Problem. Problematisch ist, dass zu viele Einwanderer nicht integriert und/oder integrierbar sind.
> Falls Sie solche Umstände nicht kennen, können Sie
> mich ja im schönen Offenbach (bei Frankfurt a.M.)
> besuchen kommen (Prognose: Im Jahr 2020 80%
> Ausländeranteil). Ich könnte Sie mit großen
> Vergnügen durch unsere geschätzen 500 Dönerbuden
> und Billig-Internetcafes führen,
... die auch von Deutschen frequentiert werden und deren Inhaber immerhin unternehmerische Power haben.
> durch unsere 400
> Billig-Cafes und arabischen Wettbüros,
s.o.
> durch all
> unsere Moscheen und türkischen Kulturvereinen,
... deren Tätigkeit viel strenger kontrolliert werden sollte.
> und
> natürlich zum Abschluss auch durch unsere Schulen
> (wahlweise Gesamtschule oder Gymnasien,
> Hauptschulen zu gefährlich!!), wo die hessische
> Arbeitswelt von morgen ausgebildet wird - oder
> auch nicht.
DAS ist ein Kernproblem, das sich deutlich besser lösen ließe, als es gegenwärtig geschieht.
> > > Eine weitere, von politisch
> > > Korrekten verschwiegene Realität, ist die
> > > Islamisierung Deutschlands. Sie können mich
> > jetzt
> > > damit geiseln, ich würde nur Kampfbegriffe um
> > mich
> > > schmeißen, aber dass eine enorme
> > > Islamisierungsentwicklung in Westeuropa
> > > stattfindet, das können Sie nicht verleugnen.
> >
> > Ich "geisele" Sie nicht. Aber Deutschland ist
> > nicht islamisiert. Es leben zu viele Islamisten
> > hier, keine Frage. Gleichwohl ist Deutschland
> kein
> > islamistisches, nicht einmal ein islamisches
> > Land.
>
> Manche Stadtteile in deutschen Großstädten sind
> nicht mehr "deutsch" - das steht heute schon fest.
Klar. Aber was "deutsch" ist, verändert sich auch. Um 1880 war das Ruhrgebiet auch nicht deutsch, zur Hugenottenzeit Berlin ebenfalls nicht.
> Auch ist Deutschland kein islamisches Land, noch
> wird es das in 50 Jahren sein. Aber die
> demografischen Entwicklungen zeigen nunmal, dass
> Deutschland immer mehr islamisch geprägt sein
> wird. In 50 Jahren wird es hier vllt immer noch
> keine Sharia geben, durchaus aber werden Kultur-
> und Gesellschaftspolitik von islamischen Moral-
> und Wertevorstellungen geprägt sein.
Stärker als heute, zweifellos. Das ist immer so, wenn sich Bevölkerungsverschiebungen ergeben. Das Ruhrgebiet war 1880 und 1920 und ist auch heute noch stärker polnisch geprägt als 1810.
> > > Ich weise lediglich darauf hin, dass,
> > hinsichtlich
> > > heute unerreichten Wählerschichten, noch mehr
> > drin
> > > ist.
> >
> > Wenn sie nationalistisch-borniert und
> jedenfalls
> > illiberal würde, würde sie andererseits viele
> > verlieren.
>
> Auf diese paar, die man verlieren würde, könnte
> man verzichten. Diejenigen, die abspringen würden,
> wären ohne Weiteres auch bei den Grünen gut
> aufgehoben. Gewinnbringend wären die neuen Wähler-
> und Mitgliedermassen, die auf solch eine
> Neuprofilierung verzweifelt warten. Deutschland
> braucht nunmal eine Partei, welche die Wahrheiten,
> und die wahren gesellschaftlichen
> Herausforderungen Deutschlands und Europas
> ausspricht - hier KÖNNTE die FDP einspringen, wenn
> sie auf Zack wäre.
Alle FDP-Anhänger, die ich persönlich gut kenne, sind gut bis exzellent ausgebildete Frauen und v.a. Männer zwischen 30 und 50, weltoffen und auch gesellschaftspolitisch liberal. Die werden allesamt keine vermufft nationalistische Partei wählen.
> Wieso sagen Sie "illiberal"? Ich spreche weiterhin
> von Wirtschaftsfreundlichkeit,
> Leistungsorientierung, Weltoffenheit und
> Aufgeklärung. Dies eben nur gepaart mit
> Patriotismus und eindeutigen
> gesellschaftspolitischen Positionierungen.
Also einer Abkehr vom Pluralismus, oder?
> Derzeit
> hat die FDP keinerlei "Meinung" zu bestimmten
> Themenbereichen - oder folgt opportunistisch den
> tonangebenden anderen Parteien.
>
> Ich weise nur darauf hin, dass diesbezüglich noch
> Nachholbedarf besteht.
Dass die FDP ihre Eigenständigkeit stärker betonen sollte, finde ich auch. Aber ganz und gar nicht in die Richtung, die Sie propagieren.
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