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Nationalliberalismus ein Weg für Neuprofilierung der FDP?
Hallo!
Die derzeitige politische Lage auf deutscher, wie auch auf europäischer Ebene ist allseits bekannt. Ich habe einige Forumsbeiträge hier überflogen, und denke, dass hier eine eher kritische Solidarität mit der Freien Demokratischen Partei besteht. Kritisiert wird hier z.B. die bedingungslose FDP-Position hinsichtlich der undemokratischen Ratifizierung der EU-Verfassung, oder die Unfähigkeit der FDP, sich auch gesellschaftspolitisch von dem immer stärker werdenden "demokratisch-sozialistischen" Linksblock (SPD, Grüne, Linkspartei) abzugrenzen und infolgedessen durchaus auch mal politisch-inkorrekte Positionen einzunehmen (z.B. bei Ausländerkriminalität, Integration, Islamisierung, Justiz und Strafgesetz etc.).
Während die Union jegliches (christlich-konservatives) Profil verloren hat, und einen schwammigen Merkel-Mittkekurs fährt, steht die FDP meines Erachtens als derzeit ebenso überlüssige wie belanglose Partei da, die sich illustrer Weise, genau wie die CDU, als "die wahre Mitte" profilieren will. Allerdings sind die Ablehnung des besagten "demokratischen Sozialismus" (mit all seinen Sekundärpunkten wie Gesamtschulen, Abschaffung der Studiengebühren usw.) und die Ablehnung des sofortigen Atom-Austiegs die einzigen Punkte, in denen sich das "bürgerliche Lager" von den Linken unterscheidet.
Desweiteren muss man befürchten, dass Westerwelle sehr bald den rot-grünen Lockrufen nachgibt, um im Zuge einer "Ampel" wieder Macht und Einfluss zu erlangen...
Um dauerfristig einen gesellschaftlichen Untergang Deutschlands durch linksliberale Multikulti-Gutmenschen und sozialistische Utopisten zu verhindern, muss sich das bürgerliche Lager, also Union und FDP, aus der ständigen Defensive befreien und endlich wieder selbst Akzente setzen. Also nicht nur auf linke Gesellschaftsideen und -impulse reagieren und um die Gunst der opportunistischen Mitte-Wähler geifern, sondern endlich das "Kampf gegen Rechts"-Tabu überwinden, und längst verstaubte, dafür aber überaus potente, Wählerschichten im christlichen, konservativen, patriotischen, libertären und nationalliberalen Milieu ergründen, die die Marxisten und Möchtegern-Marxisten niemals ergründen werden können!
Vor allem appeliere ich an eine Neuprofilierung der FDP als nationalliberale Alternative (Alexander von Stahl oder Achim Rohde). Hierfür müsste die FDP auch endlich über ein rein wirtschaftspolitisches Profil hinausgehen. Die österreichischen Freiheitlichen oder die Schweizerische Volkspartei kombinieren ebenso wirtschaftsliberale Positionen mit gesellschaftlich "rechten" Ansichten - und beides sind überaus erfolgreiche Parteien!
Das linksliberale (realitätsferne) Bürgertum wird mittlerweile schon lange von den Grünen repräsentiert. Wenn sich die FDP nicht programmatisch endlich weiterentwickelt, verschwindet sie in der inhaltlich-programmatischen Überflüssigkeit, und wird von den anderen Parteien (Rot-grün oder Schwarz) nur noch als Mehrheitsbeschaffer betrachtet.
In der "Blauen Narzisse" habe ich meine Gedanken zur FDP mal aufgeschrieben:
- FDP auf Orientierungssuche: [www.blauenarzisse.de]
- Nationalliberalismus in Deutschland, Österreich und der Schweiz: [www.blauenarzisse.de]
- Über den Versuch, rechts der FDP eine Partei zu etablieren: [www.blauenarzisse.de]
Wie sind Ihre Gedanken hierzu?
Gruß,
Calito
Die derzeitige politische Lage auf deutscher, wie auch auf europäischer Ebene ist allseits bekannt. Ich habe einige Forumsbeiträge hier überflogen, und denke, dass hier eine eher kritische Solidarität mit der Freien Demokratischen Partei besteht. Kritisiert wird hier z.B. die bedingungslose FDP-Position hinsichtlich der undemokratischen Ratifizierung der EU-Verfassung, oder die Unfähigkeit der FDP, sich auch gesellschaftspolitisch von dem immer stärker werdenden "demokratisch-sozialistischen" Linksblock (SPD, Grüne, Linkspartei) abzugrenzen und infolgedessen durchaus auch mal politisch-inkorrekte Positionen einzunehmen (z.B. bei Ausländerkriminalität, Integration, Islamisierung, Justiz und Strafgesetz etc.).
Während die Union jegliches (christlich-konservatives) Profil verloren hat, und einen schwammigen Merkel-Mittkekurs fährt, steht die FDP meines Erachtens als derzeit ebenso überlüssige wie belanglose Partei da, die sich illustrer Weise, genau wie die CDU, als "die wahre Mitte" profilieren will. Allerdings sind die Ablehnung des besagten "demokratischen Sozialismus" (mit all seinen Sekundärpunkten wie Gesamtschulen, Abschaffung der Studiengebühren usw.) und die Ablehnung des sofortigen Atom-Austiegs die einzigen Punkte, in denen sich das "bürgerliche Lager" von den Linken unterscheidet.
Desweiteren muss man befürchten, dass Westerwelle sehr bald den rot-grünen Lockrufen nachgibt, um im Zuge einer "Ampel" wieder Macht und Einfluss zu erlangen...
Um dauerfristig einen gesellschaftlichen Untergang Deutschlands durch linksliberale Multikulti-Gutmenschen und sozialistische Utopisten zu verhindern, muss sich das bürgerliche Lager, also Union und FDP, aus der ständigen Defensive befreien und endlich wieder selbst Akzente setzen. Also nicht nur auf linke Gesellschaftsideen und -impulse reagieren und um die Gunst der opportunistischen Mitte-Wähler geifern, sondern endlich das "Kampf gegen Rechts"-Tabu überwinden, und längst verstaubte, dafür aber überaus potente, Wählerschichten im christlichen, konservativen, patriotischen, libertären und nationalliberalen Milieu ergründen, die die Marxisten und Möchtegern-Marxisten niemals ergründen werden können!
Vor allem appeliere ich an eine Neuprofilierung der FDP als nationalliberale Alternative (Alexander von Stahl oder Achim Rohde). Hierfür müsste die FDP auch endlich über ein rein wirtschaftspolitisches Profil hinausgehen. Die österreichischen Freiheitlichen oder die Schweizerische Volkspartei kombinieren ebenso wirtschaftsliberale Positionen mit gesellschaftlich "rechten" Ansichten - und beides sind überaus erfolgreiche Parteien!
Das linksliberale (realitätsferne) Bürgertum wird mittlerweile schon lange von den Grünen repräsentiert. Wenn sich die FDP nicht programmatisch endlich weiterentwickelt, verschwindet sie in der inhaltlich-programmatischen Überflüssigkeit, und wird von den anderen Parteien (Rot-grün oder Schwarz) nur noch als Mehrheitsbeschaffer betrachtet.
In der "Blauen Narzisse" habe ich meine Gedanken zur FDP mal aufgeschrieben:
- FDP auf Orientierungssuche: [www.blauenarzisse.de]
- Nationalliberalismus in Deutschland, Österreich und der Schweiz: [www.blauenarzisse.de]
- Über den Versuch, rechts der FDP eine Partei zu etablieren: [www.blauenarzisse.de]
Wie sind Ihre Gedanken hierzu?
Gruß,
Calito
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